Das Medizinstrafrecht

Bei dem Medizinstrafrecht handelt es sich nicht um einen festen, im Gesetz zu verorteteten Normenkatalog. Zu dem Begriff des "Medizinstrafrechts" zählen die Sachverhalte, die einen Bezug zu medizinischer Behandlung und Betreuung aufweisen und im Zusammenhang mit den beteiligten Personen des Gesundheitswesens steht.

Auch Delikte aus dem allgemeinen Strafrecht gehören zum Medizinstrafrecht, näher Ärztestrafrecht. Insbesondere die Fahrlässige Körperverletzung (§229 StGB), die fahrlässige Tötung (§ 222 StGB) und der unerlaubte Schwangerschaftsabbruch (§ 218 StGB), sowie die verbotene aktive Sterbehilfe (§§ 212, 216 StGB) können hier immer wieder Thema werden. Je nach Einzelfall kann es auch um den Vorwurf des Abrechnungsbetruges gehen oder aber auch um die strafrechtliche Produktverantwortung für Arzneimittel und medizinische Geräte.

Im Ärztestrafrecht gilt es vieles zu beachten und vor allem kleine Details im Auge zu behalten. Bestand hier die Aufklärungspflicht? Gab es einen Organisationsfehler? All diese Fragen können unter Umständen schwer zu beantworten sein, ein geschultes Auge ist gefragt. So können Fachanwalt René Litschner, wie auch Rechtsanwalt mit Tätigkeitsbereich im Strafrecht Lutz Mollenkott, Ihnen bei der Beurteilung der rechtlichen Lage kompetent zur Seite stehen.

 
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