Sexualstrafrecht

Das Sexualstrafrecht umfasst die Verletzungen und Taten bezüglich der Sexualität.

Dazu zählen Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung, beispielsweise sexueller Missbrauch, Vergewaltigung und sexuelle Nötigung, als auch der Besitz kinderpornografischer Inhalte.

Die meisten der zum Sexualstrafrecht gehörenden Straftatbestände gehören zu den schweren Verbrechen, welche mit hohen Freiheitsstrafen bedroht sind.

Tatvorwürfe des Sexualstrafrechts sind für alle Beteiligten des Prozesses unangenehm und belastend.

Allein die Kenntnis von einem Ermittlungsverfahren gegen den Beschuldigten kann diesen in erheblichem Maße in seiner Existenz gefährden, andersrum haben die Opfer solcher Taten meist Angst, dass ihnen nicht geglaubt wird oder sie durch die Aussage im Strafverfahren weiteres Leid ertragen müssen, indem ein Trauma auftritt oder sich wiederholt.

Jedoch wird in der Praxis im Zweifel dem Opfer geglaubt und der Angeklagte somit verurteilt.

Das Sexualstrafrecht ist systematisch zusammenhängend in den §§ 174 – 184f StGB, unter dem Abschnitt „Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung“, geregelt. Hier ist schon bei einem bestehenden Verdacht höchste Alarmbereitschaft geboten; eine Anklage wegen einer Sexualstraftat kann schnell große Konsequenzen für das private und berufliche Leben nach sich ziehen.

Oft hört man die Begriffe der sexuellen Nötigung, Vergewaltigung oder sexuelle Belästigung in den Medien. Doch was genau umfassen diese Ausdrücke gesetzlich? Für ein besseres Verständnis sollen folgende Ausführungen sorgen.

Sowohl als Opfer, als auch als Täter sexueller Straftatbestände ist es außerordentlich bedeutsam, von einem erfahrenen Rechtsanwalt beraten zu werden.

 
PINKVOSS DAHLMANN & PARTNER | Photos by www.steur.de | Design und Webservice by bense.com | Impressum | Datenschutzerklärung | Sitemap | Suche